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2018 erwartet Sie ...

Eine Maschine kann die Arbeit von fünfzig gewöhnlichen Menschen leisten, aber sie kann nicht einen einzigen außergewöhnlichen ersetzen.

(Elbert Hubbard)

Susanne Mamzed (c) Helge Krückeberg
Editorial

Liebe Literaturfest-Freunde, 

dieser Newsletter widmet sich der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. Denn: Egal, ob Smartphones, intelligente Haushaltsgeräte oder selbstfahrende Autos – technische Geräte beeinflussen unseren Alltag immer mehr. Dabei scheint die Grenze zwischen Mensch und Maschine oftmals zu verschwimmen.  

Das Literaturfest-Team war in den letzten Wochen wieder für Sie unterwegs zu den diesjährigen Spielstätten, darunter auch das Industriedenkmal Eulenburg Greve & Uhl in Osterode, dessen Geschichte wir Ihnen heute vorstellen werden. 

Susanne Mamzed
Intendantin


Passende Atmosphäre: Lesung im Industriedenkmal Eulenburg

Am 12. September 2018 untersuchen wir in unserer Lesung „Von Menschen und Maschinen“ die Beziehung zwischen dem Menschen und seinen technischen Erfindungen. Dafür haben wir das Industriedenkmal Eulenburg Greve & Uhl in Osterode am Harz, eine ehemalige Wollwarenfabrik, ausgesucht. Intendantin Susanne Mamzed und Veranstaltungsorganisatorin Mélanie Froehly waren im Mai vor Ort. 

Foto: Gabriele Fischer
Die Eulenburg wurde 1832 von Ludewig Greve und Eduard Uhl gegründet. Die Herstellung von Kamelhaardecken machte das Unternehmen damals weltweit bekannt. Das Wahrenzeichen „Eulenburg“ geht auf den Nachnamen des Gründers Eduard Uhl zurück: „Uhl“ bedeutet im Altdeutschen Eule. 

Denkmalschützer zählen die Eulenburg aufgrund der langen Firmengeschichte und der nahezu komplett erhaltenen Gebäude zu den wichtigsten baugeschichtlichen Zeugnissen der Textilindustrie in Niedersachsen. Zu sehen sind u.a. der historische Wassergraben, der eine Turbine mit einer Leistung von bis zu 25 kWh antreibt. Der 1964 gegründete Campingplatz Eulenburg wird auf diese Weise mit umweltfreundlichem Strom versorgt. Unsere Lesung „Von Menschen und Maschinen“ findet im ehemaligen Maschinenhaus des Unternehmens statt, sodass Sie die Möglichkeit haben, sich die beeindruckende Technik vorab anzusehen. 

Das Industriedenkmal bietet die passende Kulisse für die Collage, die Germanistin Christiane Freudenstein für das Literaturfest Niedersachsen entworfen hat. Sie wirft dabei einen Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, der manchmal recht düster und manchmal zum Schmunzeln ist, aber auf jeden Fall zum Nachdenken anregt. Die Schauspieler Julia Hansen und Heikko Deutschmann werden die geschrieben Zeilen mit ihrer Stimme für Sie zum Leben erwecken. Begleitet werden sie von Musiker Stephan Meier, der den surrenden, ratternden und quietschenden Maschinen ihren ganz eigenen Klang geben wird. 

Weitere Infos zu dieser und weiteren Veranstaltungen bekommen Sie Anfang Juni unter: www.literatufest-niedersachsen.de

Welche Spielstätten Susanne Mamzed noch besuchen wird, darüber berichten wir weiterhin auf unserer Facebookseite: www.facebook.com/LiteraturfestNiedersachsen

Wer sind eigentlich ...

Julia Hansen studierte an der Folkwang-Hochschule in Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Von 1999 bis 2010 gehörte sie zum festen Ensemble des Deutschen Theaters in Göttingen. Seither ist sie als freiberufliche Schauspielerin, Sängerin und Sprecherin tätig.

Foto: Stefan Kimmel
Heikko Deutschmann spielte nach seiner Ausbildung an der Berliner Schaubühne, am Hamburger Thalia Theater, dem Schauspielhaus Köln und dem Schauspielhaus Zürich. Ab Mitte der 90er Jahre kamen Kino- und TV-Arbeiten dazu, wie „Planet der Kannibalen“, „Ein Fall für Zwei“, „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Zudem ist Deutschmann als Autor und Regisseur tätig und leiht als Hörbuchsprecher leiht seine Stimme zahlreichen Publikationen seine Stimme.
Foto: Helge Krückeberg

Freizeittipp: Flugsimulator für Besucher im Aeronauticum
Im Deutschen Luftschiff- und Marinemuseum Aeronauticum in Nordholz können sich Besucher hinter dem Steuer der „Breguet Br 1150 ATLANTIC“ wie ein echter Pilot fühlen. Ursprünglich war das Flugzeug zur Aufklärung von feindlichen U-Booten für die Marine entwickelt worden.

Nachdem es sich einige Jahre im Besitz des Museums befand, ist es im vergangenen Jahr zu einem Flugsimulator umgebaut worden. Dazu haben die VGH-Stiftung und die Öffentlichen Versicherungen Bremen das Museum bei der Anschaffung zweier Hochleistungsrechner und einer gebogenen Leinwand unterstützt. 

Mehr Infos finden Sie unter: www.aeronauticum.de
Foto: Dr. Anja Dörfer


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VGH-Stiftung
Kirsten Karg
Schiffgraben 6-8
30159 Hannover
Deutschland

0511/3603-741
kirsten.karg@svn.de
www.literaturfest-niedersachsen.de
CEO: Stiftungsdirektorin: Dr. Sabine Schormann