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2018 erwartet Sie...

Wo immer die Kunst blühte, ruhte sie auf dem fruchtbaren Boden des Handwerks.

(Theodor Heuss)

Editorial

Liebe Freunde der Musiktage,

unsere langjährige Festivalintendantin Katrin Zagrosek ist bereits auf dem Weg in Ihre neue Position als geschäftsführende Intendantin der Internationalen Bachakademie Stuttgart. Wir wünschen Ihr dafür viel Erfolg und alles erdenklich Gute! In unserem nächsten Newsletter möchten wir Ihnen dann Anselm Cybinski genauer vorstellen, der ab Herbst die Intendanz der Niedersächsischen Musiktage übernehmen wird – wir freuen uns schon darauf!

Nun geht es jedoch erst einmal um ein edles Gemisch aus Kaolin, Quarz und Feldspat: Porzellan. Die Redewendung „Wie ein Elefant im Porzellanladen“ oder Sprichwörter wie „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ beschreiben unser schwieriges Verhältnis zum edlen Geschirr bereits ganz gut: Porzellan ist vor allem zerbrechlich. Also achtsam sein, bloß nicht fallen lassen, am besten gar nicht erst anfassen! Wir waren an einem Ort, wo das Anfassen der filigranen Handwerksstücke sogar erwünscht ist. Diesen Ort möchten wir Ihnen gerne vorstellen und erklären, was das eigentlich alles mit Musik zu tun hat.

Ihr Team der Niedersächsischen Musiktage

Museum Schloss Fürstenberg

Fünf Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover dürfen sich freuen: Drei Tage lang weist der international renommierte Bariton François Le Roux die drei Sängerinnen und Sänger sowie zwei Pianistinnen in die Kunst des Chansons ein. Zuvor qualifizierten sich die Musikstudenten in einem Vorspiel zur Teilnahme an der Liedwerkstatt. Beim Abschlusskonzert am 14. September 2018 werden die jungen Talente dann das Gelernte präsentieren – an einem Ort, der zur feinen Kunst des französischen Liedes passt.

Foto: Chris Day
Das Team der Niedersächsischen Musiktage hat diesen Ort schon vorher besucht: das MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG, das über der Weser an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen thront. Erst im März 2017 öffnete das komplett neugestaltete Museum seine Tore und lädt seitdem auf eine Entdeckungsreise in die Welt des Porzellans ein: In den modernen Räumlichkeiten des Museums zeugen tausende Ausstellungsstücke von der umfassenden Porzellansammlung, in der Besucherwerkstatt wird von erfahrenen Porzellinern und Porzellanmalern in die Kunst der Porzellanmanufaktur eingeführt.
Im Rahmen eines vivam. Projekts der Niedersächsischen Musiktage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Internats Solling in einem dreiteiligen Workshop mit der Porzellanmalerei und dem französischen Kunstlied. Die Idee: die aus der Musik gewonnene Inspiration auf das Porzellan malerisch zu übertragen.

Bei dem Konzert im MUSEUM SCHLOSS FÜRSTENBERG werden die teilnehmenden Schüler der Porzellanwerkstatt dann auf die Musikstudenten der Liedwerkstatt treffen und die elegante Musik während des Konzerts in einem Live-Painting auf das feine Geschirr bringen.




Mehr Informationen zum Konzert finden Sie unter: musiktage.de/chersamis
Foto: Tillmann Franzen

Die Studierenden ...

Clara Hyerim Byun und Ana Mazaeva (oben) sowie Hannah Elisabeth Meyer, Simon Jass und Ekatheryna Chayka (unten) haben sich bei einem Vorspiel für die dreitägige Liedwerkstatt bei François Le Roux qualifiziert - einem Spezialisten auf dem Gebiet des französischen Kunstliedes. Trotz ihres noch jungen Alters können die fünf Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover schon einige Erfahrungen vorweisen: ob als Gewinner beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, als Preisträger des WDR 3 Klassikpreises der Stadt Münster, bei Chorauftritten in der Elbphilharmonie oder bei der Mitwirkung an einer Vielzahl von Opern- und Konzertproduktionen von Theatern und Hochschulen. Die drei Sängerinnen und Sänger werden im Rahmen des Konzertes in Fürstenberg mit den zwei Pianistinnen die eleganten französischen Kunstlieder von Komponisten wie Francis Poulenc präsentieren.



Der Mentor…

François Le Roux zählt zu den bedeutendsten Sängern Frankreichs. Neben seiner internationalen Karriere widmet er sich seit über zwanzig Jahren der Erforschung und Vermittlung des französischen Kunstliedes und hat dafür ein eigenes Institut gegründet: Die Académie Francis Poulenc hat ihren Sitz in Tours an der Loire.

Sein breites Repertoire umfasst alle Mozart-Bariton-Teile, eine Auswahl an italienischem Repertoire (Figaro, Dandini, Malatesta, Marcello) und die barocke Oper (Titelrollen aus Monteverdi’s Orfeo auf dem Vienna Festival usw.) genauso wie die zeitgenössische Oper (z.B. Die Titelrolle bei der Weltpremiere von Birtwistle’s Gawain im Convent Garden). Le Roux wurde 1996 als „Chevalier“ durch den französischen National Orden ausgezeichnet und 1997 als Musikalische Persönlichkeit des Jahres ausgewählt. 2015 und 2018 wurde er für den „Victoires de la musique“ nominiert. Er war Lehrer am National Music Conservatoire in Paris (CNSMDP) und lehrt am Ecole Normale de Musique Alfred Cortot in Paris (ENMP).

Weitere Informationen zu Francois Le Roux finden Sie hier: musiktage.de/francoisleroux
Foto: Paul Montag

Freizeittipp: Internationale Fredener Musiktage

Ein anderes niedersächsisches Musikfestival öffnet schon vor den Niedersächsischen Musiktagen seine Türen: Unter dem Thema „MUSIQUE DE LUXE, musikalische Schätze aus Luxemburg“, zeigen die 28. Internationalen Fredener Musiktage in Südniedersachsen, dass das geografisch kleine Nachbarland musikalisch Großes hervorbringt. Vom 21. bis zum 29. Juli präsentiert das Festival Veranstaltungen vom „Märchenkonzert für Kinder ab fünf Jahren“ bis zum „Nachtkonzert Porgy & Bess“ - unter anderem mit Musikern wie dem preisgekrönten Jazzvibraphonisten Pascal Schumacher.



Weitere Informationen zum Festival finden Sie hier: fredener-musiktage.de

                                                                                                                                     Foto: James Chan-A-Sue

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