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2018 erwartet Sie...

Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit.

(Henry Wadsworth Longfellow)

Editorial

Liebe Freunde der Musiktage,

denken wir an Südamerika, kommen uns ganz unterschiedliche Dinge in den Sinn: Länder wie Brasilien, Argentinien oder Chile, atemberaubenden Landschaften, warmes Klima. Assoziationen zur Musik des Kontinents betreffen insbesondere lateinamerikanische Stile wie Samba, Bossa Nova oder Tango. Denken wir an Südamerika, knüpfen die meisten von uns wahrscheinlich keine direkte Verbidung zum niedersächsischen Delmenhorst. Obwohl sich hier die Gebäude eines Betriebs befinden, dessen Erfolg im 19. Jahrhundert auf seine guten Handelsbeziehungen zu Argentinien zurückzuführen ist. Wir haben diesen Ort besucht, an dem wir mit einem Konzert der Niedersächsischen Musiktage haltmachen werden.

Ihr Team der Niedersächsischen Musiktage

Norddeutsche Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei in Delmenhorst

Christian Lahusen, Sohn einer Bremer Kaufmannsfamilie, war bereits 1853 nach Südamerika gereist. Sein Ziel: das Ankaufen von Ländereien in Argentinien und Uruguay. Genutzt werden sollten die Ländereien für die Schafzucht, deren Endprodukt zu jener Zeit ein begehrter Rohstoff war: Wolle.

Foto: Hubert Guzy
Die „Norddeutsche Wollkämerrei und Kammgarnspinnerei“ in Delmenhorst umfasste zu Spitzenzeiten eine Arbeiterschaft von rund 28.000 Personen, ein Viertel der weltweiten Wollrohgarnproduktionen ging von dem Familienbetrieb der Lahusens aus. Viele Gebäude des ehemaligen Fabrikgeländes konnten erhalten werden und beheimaten heute Büros und Wohnungen sowie ein Museum und einen Veranstaltungsort. Im Turbinenhaus, einem architektonischen Höhepunkt des Geländes, das früher die Kraftzentrale des Fabrikgeländes war, finden nun Theateraufführungen, Lesungen und Konzerte statt.

Am 27. September machen hier die Niedersächsischen Musiktage Station. Mit dem Konzert „Fäden spinnen: Delmenhorst – Buenos Aires“ beleuchten die Violoncellistin Harriet Krigh und das SIGNUM saxophone quartet die Beziehungen europäischer und südamerikanischer Musik. Die gegensätzlichen Musikinstrumente passen zum kontrastreichen Programm: Die Reise geht von Johann Sebastian Bach bis zu Heitor Villa-Lobos und Astor Piazolla.


Mehr Informationen zum Konzert finden Sie unter: www.musiktage.de
Foto: Hubert Guzy

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mit dem SIGNUM saxophone quartet und Astor Piazollas Tango auf das Konzert „Fäden spinnen: Delmenhorst – Buenos Aires“ am 27. September im Nordwestdeutschen Museum für IndustrieKultur in Delmenhorst.
Video: Norddeutscher Rundfunk

Unser neuer Intendant: Anselm Cybinski
„Wir sind froh darüber, dass wir in Anselm Cybinski einen Intendanten gewinnen konnten, der über breitgefächerte Erfahrungen im internationalen Musikleben verfügt“, betont Thomas Mang, Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Nach seinem Violinstudium arbeitete der gebürtige Freiburger in Köln und London als Orchestermusiker, sieben Jahre lang war er Mitglied des Osnabrücker Symphonieorchesters.



„Die Niedersächsischen Musiktage schätze ich als ausgesprochen profiliertes Festival, das nicht nur eine hohe Qualität der Konzerte bietet, sondern sich auch durch die Vielfalt der Formate, Präsentationsformen und Spielorte auszeichnet. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe, dieses Festival mit meinen Programmideen weiter zu entwickeln.“
- Anselm Cybinski


Foto: Helge Krückeberg
Parallel dazu arbeitete er als freischaffender Kulturjournalist, von 2005 bis 2010 leitete er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei ECM Records in München. Im Anschluss daran wechselte er als Executive Producer zu Sony Classical International, Berlin, wo er Aufnahmeprojekte von Künstlern wie Igor Levit, Nikolaus Harnoncourt, Christian Gerhaher und anderen betreute. Seit 2014 war Anselm Cybinski stellvertretender Geschäftsführer des Münchener Kammerorchesters und verantwortete dort die Dramaturgie und Konzertplanung – nun wechselt er in die Intendanz der Niedersächsischen Musiktage.

Freizeittipp: Knabenchor mit venezianischem Barock in der Marktkirche Hannover

Diogenio (Benedetto) Bigaglia (1676-ca.1745) war Benediktinermönch und zeitweilig Prior im Kloster San Giorgio Maggiore auf der gleichnamigen Insel in Venedig. Der Knabenchor Hannover hat in Zusammenarbeit mit Prof. Rovatkay ein Konzertprogramm zusammengestellt, das am 25. August in der Marktkirche aufgeführt wird. Wir freuen uns das Konzert in leicht abgewandelter Form als Teil der Niedersächsischen Musiktage  bei "Brückenschlag Venedig-Hannover" in Hildesheim und Bücken präsentieren zu können. Neben Werken von Bibaglia u.a. mit Vivaldi, Lotti und Händel.

Informationen zu den Konzerten im Rahmen der Niedersächsischen Musiktage finden Sie hier für Hildesheim: Hildesheim
hier für Bücken: Bücken

                                                                                                                                     Foto: Daniel Bödeker

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