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Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?

- Vincent van Gogh

Liebe Freunde der Niedersächsischen Musiktage,

etwas mehr als zwei Monate liegt das Abschlusskonzert der 32. Ausgabe unseres Festivals nun zurück. Es ist also Zeit für einen ersten Ausblick auf die Vorhaben des kommenden Jahres. Dass es um „Mut!“ gehen wird, das hatten wir bereits angedeutet.

Mut, so glaube ich auch ganz persönlich, ist angesichts der dramatischen Veränderungen unserer Gegenwart mehr denn je gefragt – jene innere Entschlossenheit, die uns die Kraft gibt, die Komfortzonen des Daseins zu verlassen und uns auf neue, unbekannte Erfahrungen einzulassen.  

Couragierte Frauen und Männer sollen im Mittelpunkt unseres Festivals stehen. Wir wollen Ihnen eine Art klingenden Crashkurs in Sachen Mut bieten. Musizieren als riskanter Drahtseilakt, Komponieren als Zeichen des Widerstands, Singen, um den Tod zu bannen, Hören, um die eigenen Grenzen zu überwinden – all dies werden 2019 Leitmotive unserer Konzerte sein.

Ihnen, den Freundinnen und Freunden des Festivals, möchten wir nun einen ersten Einblick in die Planungen geben, lange bevor das Gesamtprogramm veröffentlicht wird. Wir möchten Sie neugierig machen auf die Dinge, die Sie im September 2019 zwischen Ems- und Wendland, zwischen Nordsee und Harz erwarten. 
Eröffnen werden wir am Samstag, dem 31. August, in Wilhelmshaven, wo in jenen Tagen das 150-jährige Stadtjubiläum gefeiert wird. Die junge norddeutsche philharmonie (jnp), in der sich seit Jahren einige der talentiertesten Studierenden der Deutschen Musikhochschulen zusammenfinden, spielt spätnachmittags unter freiem Himmel Werke aus der Zeit der Gründung Wilhelmshavens: Verdi, Grieg und Brahms. Es dirigiert der charismatische junge Engländer Duncan Ward, einstiger Assistent von Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern und inzwischen gefragter Gast der besten europäischen Orchester und Opernhäuser. Solistin ist die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott, Deutsche-Grammophon-Künstlerin und einer der glamourösen Stars der jungen Pianistenszene. Spätabends gibt es Jazz mit dem Marcin-Wasilewski-Trio aus Polen, und am Sonntag folgen ein musikalischer Gottesdienst, ein Wandelkonzert auf dem Freigelände des überaus sehenswerten Marinemuseums und schließlich ein Lied-Recital zum Thema „Krieg und Frieden“.  

Wie wird es weitergehen? Unter der Rubrik „Übermut“ sind die beiden genialen Musikkomiker Igudesman & Joo anzukündigen. Das an zwei Positionen umbesetzte Artemis Quartett aus Berlin – seit Jahren ein Goldstandard in Sachen Kammermusik – wird auf seiner ersten Tournee in neuer Konstellation in Niedersachsen Station machen. Sophie Karthäuser und die berühmte Akademie für Alte Musik präsentieren den virtuosen „Delirio amoroso“ des frühen Händel, und die wunderbare Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann setzt sich mit der Figur der Cleopatra auseinander.
Igor Levit spielt – ein eminent aufregendes Dreistunden-Unternehmen! – den gigantischen Zyklus der 24 Präludien und Fugen op. 87 von Dmitri Schostakowitsch. Die NDR Radiophilharmonie unter Leitung von May Ann Chen beschäftigt sich mit komponierenden Frauen und stellt Clara Schumanns brillantes Klavierkonzert – mit Lise de la Salle – der triumphalen zweiten Sinfonie ihres Gatten Robert gegenüber. Das Orchester im Treppenhaus entwickelt einen zum Thema passenden „Dark Room“ über den hoch riskanten (und beinahe fatal missglückten) ersten Weltraumspaziergang eines Kosmonauten im Rahmen der Woshod 2-Mission der Sowjets im Jahr 1965. Freuen Sie sich auf ein Konzert mit verbundenen Augen und in Liegeposition!

Der großartige Chor Tenebrae aus London wird Mitte September nach Hannover kommen und in einem gemeinsam mit der Chor.com, der großen Chormesse, veranstalteten Konzert seinen einzigartig reinen und leuchtkräftigen Klang verströmen. Das Orlando Consort, ebenfalls aus London, singt A-cappella-Musik des frühen 15. Jahrhunderts, dazu ist der legendäre „Jeanne d’Arc“-Stummfilm des dänischen Regisseurs Carl Theodor Dreyer zu sehen. Sehr spannend verspricht auch das Abschlusskonzert am 29. September in der Staatsoper Hannover zu werden – doch davon bei nächster Gelegenheit mehr. 
Vielleicht haben wir Ihnen mit diesen Andeutungen bereits ein bisschen Lust auf die Musiktage zum Thema „Mut!“ gemacht. Tickets für diese und viele weitere Projekte werden zu einem späteren Zeitpunkt erhältlich sein. Sollten Sie dennoch schon jetzt ein Stück Musiktage erwerben wollen – nicht zuletzt, weil sich das so gut als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum macht –, dann haben wir ein passendes Angebot für Sie: Gerne möchten wir auch an Ihren Mut appellieren und Sie dazu einladen, Musiktage-Gutscheine zu erstehen.*

Während das Festivalprogramm hier nun sehr rasch konkrete Züge annimmt und die Lücken im Kalender sich schließen, wünschen wir Ihnen eine besinnliche und harmonische Weihnachtszeit – und anschließend einen gesunden und frohgemuten Start ins neue Jahr.

Wir freuen uns darauf, Sie wiederzusehen,

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Anselm Cybinski

*Unsere „mut!“-Scheine sind verfügbar in der Staffelung 15, 25 und 40 Euro, können beliebig kombiniert und beim späteren Kauf eines Musiktage-Tickets eingelöst werden. Sie erhalten die Gutscheine per Mail unter: musiktage@gkw-fachvertrieb.de oder telefonisch unter 0511/16767-154. Geben Sie hier bitte den gewünschten Gutschein-Wert sowie Ihre vollständige Adresse an.

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