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Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.

- Demokrit

Liebe Freundinnen und Freunde der Niedersächsischen Musiktage, 

das Eröffnungswochenende der 33. Niedersächsischen Musiktage findet in diesem Jahr anlässlich der Feierlichkeiten zum 150. Stadtjubiläum in Wilhelmshaven statt: Vom 31. August bis zum 1. September 2019 veranstalten wir dort fünf abwechslungsreichen Programme mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern, die wir Ihnen in diesem Newsletter genauer vorstellen möchten. Die musikalische Reise geht von großer Orchestermusik und entfesseltem Jazz, über Bläserklänge und Tanz auf dem Freigeländes des Marinemuseums, bis hin zu einem musikalischen Gottesdienst und einem Liedrecital in der für Wilhelmshaven historisch so bedeutsamen Christus- und Garnisonskirche. Der Vorverkauf hat nun begonnen! Wir freuen uns schon auf schöne Konzerte mit Ihnen!

Ihr Team der Niedersächsischen Musiktage

Eröffnungswochenende in Wilhelmshaven

1869 – Der Klang der Zeit
Eröffnungskonzert am Samstag, 31. August 2019, 17.00 Uhr, Stadthalle Wilhelmshaven



Fotos (v.l.n.r.): Alice Sara Ott (c) Jonas Becker; Duncan Ward (c) Alan Kerr; jnp (c) Christian Schreiber
Die Junge Norddeutsche Philharmonie (jnp), in der sich seit Jahren einige der talentiertesten Studierenden der Deutschen Musikhochschule zusammenfinden, spielt spätnachmittags drei der schönsten Werke aus der Zeit der Gründung Wilhelmshavens: Verdis Overtüre zu „Die Macht des Schicksals“, das populäre Klavierkonzert in a-Moll op. 16 von Edvard Grieg sowie die Erste Symphonie von Johannes Brahms. Es dirigiert der charismatische junge Engländer Duncan Ward, einstiger Assistent von Sir Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern und inzwischen gefragter Gast der besten europäischen Orchester und Opernhäuser. Solistin ist die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott, Deutsche-Grammophon-Künstlerin und einer der glamourösen Stars der jungen Pianistenszene.

Weitere Informationen und Konzerttickets:1869 - Der Klang der Zeit

Flaschenpost aus Polen
Jazzkonzert am Samstag, 31. August 2019, 21.00 Uhr, Pumpwerk Wilhelmshaven

Sie sind erst Mitte vierzig und spielen doch bereits seit einem Vierteljahrhundert zusammen: Schon während ihrer Teenagerjahre im westpommerischen Koszalin gründeten Marcin Wasilewski, Sławomir Kurkiewicz und Michal Miskiewicz jenes Trio, das heute als eines der besten im Jazz überhaupt gilt und sich durch ein geradezu telepathisches Verständnis der Musiker untereinander auszeichnet. Berühmt geworden zunächst als Band des legendären polnischen Trompeters Tomasz Stańko und später mit einer Reihe von gefeierten Alben unter eigenem Namen beim Edellabel ECM, haben die drei eine unverwechselbare künstlerische Handschrift entwickelt. Die klangliche Delikatesse der Romantik, speziell Chopins, verbindet sich bei Marcin und seinen Kollegen mit druckvollem Groove und entfesselter Improvisationsfreude. Das Repertoire reicht von Eigenkompositionen über bekannte Standards bis hin zu originellen Adaptionen populärer Pop-Nummern von Björk, Prince oder The Police.

Weitere Informationen und Konzerttickets:
Flaschenpost aus Polen

Foto: Bartek Barczyk, ECM Records



Geheimnis der Versöhnung

Musikalischer Gottesdienst am Sonntag, 1. September 2019, 10.00 Uhr, Christus- und Garnisonkirche

Ein musikalischer Gottesdienst mit den Musikern der Jungen Norddeutschen Philharmonie, In der Kirche, in dessen Fundament die Gründungsurkunden der Stadt Wilhelmshaven eingemauert sind. Zum Gedenken an den Kriegsbeginn vor genau 80 Jahren wird parallel eine Kunstaktion gezeigt.


Weitere Informationen: Geheimnis der Versöhnung
Foto: Christus- und Garnisonskirche Wilhelmshaven


Marsch im Wandel

Wandelkonzert am Sonntag, 1. September 2019, 13.30 Uhr, Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven

Die Bläser der Jungen Norddeutschen Philharmonie und junge Tänzerinnen und Tänzer von Christine Eilks Wilhelmshavener „Tanzakademie am Meer“ präsentieren auf dem spektakulären Freigelände des Marinemuseums ein kurzweiliges Wandelkonzert. Auf und zwischen den Kriegsschiffen erklingen klassische und zeitgenössische Solo- und Ensemblekompositionen, in denen der traditionelle Appell- und Signalcharakter der Blechbläser auf ungewohnte Weise aufgegriffen wird. Als Höhepunkt erklingen Mauricio Kagels gleichermaßen ironische wie mitreißende „Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen".

Weitere Informationen und Konzerttickets:
Marsch im Wandel

Foto: Klaus Schreiber


Von Krieg und Frieden

Liedrecital am Sonntag, 1. September 2019, 16.00 Uhr, Christus- und Garnisonkirche

Den Abschluss des Eröffnungswochenendes markiert ein Liedrecital mit dem renommierten Bariton Holger Falk. Zusammen mit Steffen Schleiermacher, einem der Pioniere moderner Musik in Ostdeutschland, präsentiert der Sänger – passend zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen, mit dem vor achtzig Jahren der Zweite Weltkrieg begann – ein spannungsreiches Programm zum Thema Krieg und Frieden. In der mit militärischen Symbolen gespickten Kirche erinnern die Künstler daran, wie stark die ersten Jahrzehnte im Leben der Stadt Wilhelmshaven von den Katastrophen der deutschen Geschichte dominiert waren. Hanns Eisler, Charles Ives und Francis Poulenc haben sich aus ganz verschiedenen, aber immer engagierten Perspektiven mit den Leiden der beiden Weltkriege auseinandergesetzt.

Weitere Informationen und Konzerttickets: Von Krieg und Frieden
Foto: Kaupo Kikkas

Kulturtipp
Der Duft der Bilder

Ernesto Ventós Omedes folgt bei der Auswahl seiner Kunstwerke seit 40 Jahren buchstäblich seiner Nase: Als Parfumeur interessiert er sich insbesondere für den Duft der Bilder. Damit meint er nicht den tatsächlichen Geruch der Kunstwerke, sondern die Assoziationen und Erinnerungen, die mit den Werken verbunden sind – und die er in eigens kreierte Duftessenzen einfängt.  

„Colección olorVISUAL“ nennt Omedes die Zusammenstellung aus hochkarätigen spanischen und internationalen Gemälden, Zeichnungen, Fotografien, Video-Arbeiten, Skulpturen, Installationen und ihren zugehörigen Düften. Gemeinsam mit dem Instituto Cervantes Bremen ist begleitend zur Ausstellung ein Lyrikprojekt entstanden, bei dem elf spanische Schriftstellerinnen und Schriftsteller sich poetisch mit den Düften auseinandersetzten – ohne die dazugehörigen Bilder zu kennen. In der Städtischen Galerie Delmenhorst treffen Bilder, Düfte und Poesie aufeinander: Ein Besuch verspricht ein Fest für die Sinne!  
Foto: Jens Weyers
Die Ausstellung ist vom 2. Februar bis zum 22. April 2019 in der Städtischen Galerie in Delmenhorst zu erleben.  

Weitere Informationen: staedtische-galerie-delmenhorst.de/fs-ausstellungen.html
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