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Der Zweifel ist nicht schöpferisch.

- Fanny Lewald


Liebe Freundinnen und Freunde der Niedersächsischen Musiktage, 

denken wir an mutige Menschen, kommen uns Widerstandskämpfer, Abenteurer, Bergsteiger, Entdecker, Artisten oder andere heldenhafte Persönlichkeiten in den Sinn: Scheinbar frei von Zweifeln und Ängsten folgen sie ihrem inneren Antrieb und treten für ihre tiefen persönlichen Überzeugungen ein. Dem vermeintlich „gesunden“ Menschenverstand zum Trotz und im vollen Wissen um die Gefahr der möglichen Niederlage streben sie nach ihrem Ideal.

Ganz ähnliche Obsessionen finden sich auch in der Musik. Bei all den jungen Virtuosen etwa, die Abend für Abend auf der Bühne einen Drahtseilakt wagen, bei dem buchstäblich jeder Ton über den Fortgang einer Karriere entscheiden kann. Voller Neugier und Begeisterung stürzen sich diese Solisten auf ihre Kunst: Weder die Entbehrungen langer einsamer Übestunden noch die Schwierigkeiten, die der Werdegang als Musiker mit sich bringen kann, lassen sie in ihrer Entschlossenheit schwanken. Eine dieser von klein auf leidenschaftlichen Musikerinnen ist die französische Pianistin Lise de la Salle, die im September bei den Musiktagen zu Gast sein wird. Wir freuen uns, sie Ihnen in diesem letzten Newsletter vor unserem Vorverkaufsstart vorzustellen. 

Ihr
Anselm Cybinski
Festivalintendant

Wie im Rausch: Lise de la Salle
„Es ist eine Weile her“, schreibt Lise de la Salle am 30. April in ihrem englischen Blog, „und so viele Dinge sind passiert. Um die Fakten zu nennen: 7 Wochen, 9 Länder und ungefähr 24 Konzerte. Das ist viel.“ Ihr letzter Blogpost ist auf Ende Februar datiert, danach führten Konzerte die gerade 31-jährige französische Pianistin durch die ganze Welt: Neben New York und Kolumbien stehen in der Saision 2018/2019 unter anderem Konzerte in Detroit, Paris, London, Zürich und Luzern an.


Mit den Orchestern der Welt

Man kann schlecht behaupten, ihr Erfolg käme plötzlich und unerwartet – seit run 15 Jahren hat das Ausnahmetalent das, was man wirklich als eine musikalische Karriere bezeichnen kann. Sie spielte bereits mit einem Großteil der bedeutendsten Orchestern der Welt: ob in den USA mit den Chicago, dem Boston oder dem Dallas Symphony Orchestra, in Frankreich mit dem Orchestre National de France, in Italien mit der Filarmonica della Scala, in Belgien mit dem Nationalorchester, in den Niederlanden mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, in Asien mit dem Singapore Symphony Orchestra und dem Tokyo Metropolitan Orchestra sowie in Deutschland mit dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin oder den Münchner Philharmonikern – um nur einige der international renommierten Ensembles zu nennen. 

Frühstudentin am Klavier

Ihr Klavierspiel begann Lise de la Salle mit vier Jahren und hatte bereits ihren ersten von Radio France übertragenen Konzertautritt mit neun. Ab ihrem elften Lebensjahr studierte sie am Conservatoire de Paris, gewann internationale Wettbewerbe und absolvierte mit 17 ihr Abitur – kurz nachdem sie in Lissabon ihre dritte CD eingespielt hatte. Ihr Repertoire umfasst unter anderem Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Chopin, Liszt, Schumann, Brahms und Ravel ebenso wie die russischen Komponisten Prokofjew, Schostakowitsch und Rachmaninow.

Eine Obsession

Auf ihrem Blog schrieb sie im Februar: „Es traf mich am Ende der heutigen Probe, als ich realisierte, dass ich gerade alle Rachmaninow Konzerte und Paganini Variationen in weniger als 24 Stunden gespielt habe. Ich kann nicht aufhören zu lachen, es ist verrückt.“ Ein Kritiker der Washington Post schrieb einmal über ihr Spiel: „Für den Großteil des Konzertes musste das Publikum sich Mühe geben, nicht das Atmen zu vergessen … dieser beinahe rauschhafte Zustand hörte nicht eine Sekunde, bevor sie ihre Hände von den Tasten löste, auf.“

Mit der NDR Radiophilharmonie bei den Musiktagen

Die Ausnahme-Pianistin Lise de la Salle wird mit der NDR Radiophilharmonie und der amerikanisch-taiwanesischen Dirigentin Mei-Ann Chen bei zwei Konzerten der Niedersächsischen Musiktage zu erleben sein. Entdecken Sie alle Konzerte der Musiktage ab dem 27. Mai unter musiktage.de
Foto: Stephane Galloise

In weniger als zwei Wochen ist es soweit: 

Am 27. Mai präsentieren wir das Programm der Niedersächsischen Musiktage 2019! Zum Thema „mut!“ veranstalten die Niedersächsischen Musiktage über das ganze Bundesland verteilt hochkarätige und abwechslungsreiche Konzerte. Besuchen Sie unsere Website, sichern Sie sich ab dem 27. Mai Veranstaltungstickets und genießen Sie ein herausragendes musikalisches Erlebnis: musiktage.de  

Kulturtipps

Internationaler Museumstag
19. Mai 2019

In ganz Deutschland beteiligen sich wieder zahlreiche Museen am Internationalen Museumstag, darunter auch über 160 Häuser in Niedersachsen und Bremen. Sie bieten mehr als 370 Aktionen, mit denen sie sich einem breiten Publikum öffnen wollen. Nicht nur Stammbesucherinnen und -besucher, auch Museums-Neulinge locken die Museen an diesem Tag mit kurzweiligen Sonderführungen, interessanten Workshops, kreativen Mitmach-Aktionen und spannenden Angeboten in ihre Häuser.

Entdecken Sie die Aktionen der teilnehmenden Museen unter: museumstag.de

Literaturfest Niedersachsen: Vorverkaufstart am 3. Juni

Das Schwesternfestival der Niedersächsischen Musiktage, das Literaturfest Niedersachsen, stellt eine Woche nach dem Vorverkaufsstart der Musiktage sein Programm vor. Ab dem 3. Juni finden Sie Infos und Tickets zu allen Lesungen und Veranstaltungen des Literaturfestes auf: literaturfest-niedersachsen.de

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