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Liebe Freundinnen und Freunde des Literaturfestes Niedersachsen,

als „Septembersommer“ beschrieben Meteorologen das Wetterphänomen, das uns am vergangenen Wochenende strahlenden Sonnenschein bescherte und uns allem Anschein nach auch weiterhin treu bleiben wird.

Mit dem Programm „Karte statt Navi“ gelang es Johann von Bülow und dem Duo BartolomeyBittmann am vergangenen Wochenende, das Publikum in Wolfenbüttel, Northeim, Hildesheim, Rinteln und Bad Rehburg „aufm Platz“ zu verzaubern und sogar zu stehenden Ovationen hinzureißen.

Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel, deshalb bereiten wir gerade die nächsten Tour-Stationen in Walsrode, Otterndorf, Stade und Osterholz-Scharmbeck vor. Wir erzählen Ihnen in diesem Newsletter, was Sie beim Programm „Wurzeln und Triebe“ erwartet und in welchen besonderen Spielstätten wir zu Gast sein werden.

Zuletzt noch ein Sendehinweis in eigener Sache: Wenn Sie am 20.9. gerade auf dem Heimweg unserer „aufm Platz“-Veranstaltung oder schon zu Hause angekommen sind, schalten Sie doch mal NDR Kultur ein – und lauschen dem Mitschnitt unserer Radiolesung mit Christoph Hein!

Jetzt pfeifen wir die zweite Festival-Halbzeit an und freuen uns, wenn wir uns „aufm Platz“ sehen! 


Herzlich

Ihr Team des
Literaturfestes Niedersachsen

18.–20. September: „Wurzeln und Triebe“ in Walsrode, Otterndorf, Stade-Bützfleth und Osterholz-Scharmbeck

In Damaskus geboren und in New York ausgebildet, verbindet der Klarinettist und Komponist Kinan Azmeh Ost und West, globale Gegenwart und regionale Traditionen. Zusammen mit dem Jazz-Pianisten Florian Weber, einem der kreativsten Köpfe und stilistisch vielseitigsten Klangzauberer seiner Zunft, hat Azmeh jetzt ein neues Programm entwickelt. Improvisierend untersuchen die beiden Stücke von Meistern wie Bartók oder Penderecki auf ihre populären Wurzeln und spinnen deren Ideen assoziativ weiter. Bas Böttcher, Slam Poet und Sprachkünstler aus Berlin, wird mit den beiden Musikern in einen engen Dialog treten.

Teilweise noch Restkarten erhältlich unter www.festivals-aufmplatz.de oder am Veranstaltungstag selbst „aufm Platz“.

Fotos: Kinan Azmeh (c) Liudmila Jeremies, Florian Weber (c) Christoph Bombart, Bas Böttcher (c) Jakob Kielgaß


Kloster, Festung, Rittergut: unsere Spielorte des nächsten Wochenendes

Natürlich sind es nicht allein die Künstler, sondern auch – das liegt in der Natur der Sache – die malerischen Plätze Niedersachsen, die bei uns eine Hauptrolle spielen. Wie zum Beispiel der Kirchplatz in Otterndorf im Herzen der Stadt, wo wir am Samstagvormittag zwischen Cafés, Geschäften und der altehrwürdigen Severikirche unsere mobile Bühne aufbauen.

Außerdem locken wir Sie mit unseren Veranstaltungen an diese Orte:

Eine besondere Atmosphäre strahlt die Anlage des Klosters Walsrode aus dem 18. Jahrhundert aus: Ruhe und Geborgenheit mitten in der Stadt! Der Garten des Klosters, heute eine großzügige Parkanlage, wird nur zu besonderen Terminen für Besucher geöffnet.

Nordwestlich von Stade, nahe Abbenfleth, befindet sich das eindrucksvolle Artilleriefort Grauerort. Die Festung wurde von 1869 bis 1879 von Preußen zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe errichtet. Mit seinem sechseckigen Grundriss, der durch einen zehn Meter hohen Erdwall gebildet wird, schmiegt sich das Fort an den Elbdeich.

Als „gute Stube“ der Stadt Osterholz-Scharmbeck gilt das 1575 im Stil der Weserrenaissance erbaute Kulturzentrum Gut Sandbeck, ein ehemaliger Rittersitz – umgeben von alten Bäumen und dem Lauf des Scharmbecker Bachs.

Fotos: K. Bieker, H. Day, H. Schneidereit

Rückblick: Das zweite Wochenende mit „Karte statt Navi“

Bereits zum zweiten Mal hat sich mit dem Schauspieler Johann von Bülow und dem Duo BartolomeyBittmann bei „Festivals aufm Platz“ ein literarisch-musikalisches Dream Team gefunden, das Stücke und Texte seines Programms „Karte statt Navi“ zu einem Gesamtkunstwerk zusammenfügte. Es entstand „(...) ein Geniestreich, Strich um Strich, Satz für Satz. Vor größter Wirkung waren die Passagen, in denen Text und Melodie verwoben dargeboten wurden.“ (Schaumburger Zeitung).

Wieder begleitete uns das Filmteam von Fokuspokus, dieses Mal beim Programm-Auftakt in Wolfenbüttel, und spazierte mit Johann von Bülow durch die bezaubernde Altstadt: www.youtube.com/watch?v=v9d5nmurfKE

Fotos: Helge Krückeberg und Jörg Zimmermann

Mehr Eindrücke von "Karte statt Navi": www.musiktage.de/de/fotos-und-videos

Von allem Anfang an...: Christoph Hein liest bei NDR Kultur

Eigentlich... eigentlich hätten sich am 9. September 2020 der Autor Christoph Hein und der NDR Kultur-Redakteur Alexander Solloch in den Gronauer Lichtspielen auf einer Bühne gegenübergesessen, bei der Lesung „Von allem Anfang an“ des Literaturfestes Niedersachsen zum Thema „Rituale“. Bekanntermaßen konnte diese Veranstaltung nicht stattfinden, doch Hein und Solloch saßen sich dennoch gegenüber – vielleicht mit Corona-bedingt größerem Abstand zueinanderund in einem Studio des NDR in Hannover, aber nicht weniger vergnügt. Hier las Christoph Hein Auszüge aus seinen Büchern „Alles, was du brauchst“, „Die 20 wichtigsten Dinge im Leben“, „Glückskind mit Vater“ und „In seiner frühen Kindheit ein Garten“. Alexander Solloch befragte Hein zu Themen wie Kindheitsrituale, Familie und anderes, was uns wichtig ist im Leben. Die Sendung wird am kommenden Sonntag ausgestrahlt.

Sendetermin: 20.9.2020, 20.05 Uhr, NDR Kultur Sonntagsstudio „Der Norden liest“

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VGH Stiftung
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