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Header. Musiktage Rituale

Programmveröffentlichung und Vorverkaufsstart


Liebe Freundinnen und Freunde der Niedersächsischen Musiktage,


unser diesjähriges Thema „Rituale“, ursprünglich für die Festival-Saison 2020 gedacht, hatten wir bereits vor einiger Zeit ausgewählt. Wie wir wissen, kam alles anders. Die Niedersächsischen Musiktage der Niedersächsischen Sparkassenstiftung wurden coronabedingt auf den Herbst dieses Jahres verschoben, das Thema „Rituale“ gewann für uns an neuer Aktualität. Selbst wenn das Leben ohne nennenswerte Zwischenfälle verläuft, sind Rituale gesellschaftlichen Veränderungen unterworfen. Und das gilt allemal, wenn eine Krise alle Gesetzmäßigkeiten und alles Gewohnte auf den Kopf stellt. In den vergangenen Monaten haben wir einmal mehr erfahren müssen, dass vermeintliche Gewissheiten nicht für selbstverständlich genommen werden können. Aber auch, dass wir immer wieder flexibel mit diesen Veränderungen umgehen und kreatives Potenzial daraus schöpfen können.  

Angesicht der zur Zeit niedrigen Inzidenzwerte rückt der Festivalherbst nun in greifbare Nähe: Endlich wieder Musik, endlich wieder Begegnungen zwischen Publikum, Künstlerinnen und Künstlern und uns, den Festivalmachern!

Und so freuen wir uns sehr, Ihnen mit dem heutigen Newsletter die Programmveröffentlichung und den Vorverkaufsbeginn am 15. Juli ankündigen zu können. Außerdem verlosen wir Tickets für das NDR Kultur Foyerkonzert mit Simon Höfele und Elisabeth Brauß.

Ist es ein Ritual, ist es Tradition oder Brauch, ist es Aberglaube?
Jedenfalls wünschen wir Ihnen und uns „toi toi toi“ für die kommende Festival-Saison!

Herzliche Grüße

Ihr Team der Niedersächsischen Musiktage



Das Programm der Niedersächsischen Musiktage 2021


Vom 28. August bis zum 2. Oktober 2021 bespielen die Niedersächsischen Musiktage zahlreiche Orte im ganzen Bundesland. Herausragende Künstlerinnen und Künstler, außergewöhnliche Konzertformate und besondere Orte kennzeichnen auch in diesem Jahr das Programm.

Und für jede unserer Veranstaltungen halten wir mehrere Asse im Ärmel, um auf steigende oder sinkende Inzidenzen, auf veränderte Verordnungen oder Quarantäne-Bestimmungen reagieren zu können.


Die Künstlerinnen und Künstler

Beim Eröffnungswochenende im Emsland reicht das künstlerische Spektrum vom Orchesterkonzert mit Serenaden von Mozart und Britten mit dem ensemble reflektor und Tenor Michael Porter über eine Late-Night mit Berliner Schlagern aus der Zeit um 1930 mit Ethel Merhaut am Samstag über ein Klavierrezital zwischen Beethoven und Jazz mit Pianist Markus Becker am Sonntag.


Zu den weiteren Höhepunkten der Niedersächsischen Musiktage gehören die Konzerte mit dem US-amerikanischen Vokalensemble Roomful of Teeth und dem Collegium Vocale Gent – beides in Kooperation mit der chor.com – , sowie eine Uraufführung mit dem neuen Werk des Jazzpianisten Florian Weber.


Ethel Merhaut (c) Mato Johannik
Danish String Quartett (c) Caroline Bittencourt

Die Brüder Arthur und Lucas Jussen spielen Werke für Klavier zu vier Händen, u.a. die Klavierfassung von Strawinskys „Sacre du Printemps“; das Danish String Quartet schwelgt in Kammermusik von Mozart und Schostakowitsch ebenso wie in nordischer Folklore. 


Eine Kombination von Klang und Düften, von Alter Musik und Jazz-Improvisation präsentieren die Musikerinnen und Musikern um Serpent-Virtuose Michel Godard.

Kammermusikalische Kleinode, musiziert von renommierten Künstlerinnen und Künstlern wie Veronica Eberle, Nils Mönkemeyer, Maximilian Hornung und Herbert Schuch treffen im Festivalprogramm auf intensiven Soul mit Max Mutzke und Marialy Pacheco.




Ritualträchtig wird es auch dann, wenn die Musiktage die Möglichkeit geben, aus dem Vollen zu schöpfen und sich vollständig in einen Werkzyklus zu versenken. So präsentiert das Barockensemble la festa musicale in einer eigens für das Festival realisierten Produktion alle sechs Brandenburgischen Konzerte von J.S. Bach. Dieses Eintauchen gipfelt in dem Abschluss der Niedersächsischen Musiktage, bei dem der Pianist Alexander Lonquich zusammen mit dem Münchener Kammerorchester alle fünf Klavierkonzerte von Ludwig van Beethoven spielen wird – coronabedingt aber, anders als geplant, nicht alle Werke an einem Abend, sondern am Freitag und Samstag des Abschlusswochenendes in insgesamt drei Veranstaltungen zu je zwei Klavierkonzerten.
Münchener Kammerorchester (c) Florian Ganslmeier

Festivals aufm Platz
Das Format Festivals aufm Platz wurde 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie als Kooperation zwischen den Niedersächsischen Musiktagen und dem Literaturfest Niedersachsen ins Leben gerufen. Da das Format begeistert aufgenommen wurde, haben wir es in die beiden großen Festivals integriert. So werden die Musiktage gemeinsam mit dem Literaturfest auch in diesem Jahr die öffentlichen Plätze mit Programmen bespielen, die Musik und Literatur unterhaltsam miteinander verweben.

Mit dem Programm „Foxtrott auf dem Pulverfass“ werden die Festivals aufm Platz zunächst im Emsland ihre Bühne aufbauen und später mit dem von Italien inspirierten Programm „Kennst du das Land...“ durch Südniedersachsen touren.

Das gesamte Programm der Niedersächsischen Musiktage finden Sie auf der Website unter www.musiktage.de/nmt/konzerte.



Vorverkaufsstart


Der Vorverkauf für das gesamte Programm startet am 15. Juli 2021.

Tickets erhalte Sie online unter www.musiktage.de oder telefonisch unter der Nummer 0800 / 456 65 40.


NDR Kultur Foyerkonzert on tour
Simon Höfele (Trompete) und Elisabeth Brauß (Piano)

Dienstag, 20. Juli, 18:30 Uhr, phaeno Wolfsburg


Am 20. Juli präsentiert NDR Kultur in Zusammenarbeit mit den Niedersächsischen Musiktagen im Wolfsburger phaeno die beiden jungen Künstler Elisabeth Brauß und Simon Höfele. Die Eintrittskarten für das exklusive „NDR Kultur Foyerkonzert on tour“ können nicht gekauft, sondern nur gewonnen werden.

Wenn Sie je zwei der Tickets gewinnen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail mit dem Betreff „NDR Foyerkonzert im phaeno“ an die Adresse info@musiktage.de.

Sämtliche Abläufe unterliegen selbstverständlich einem umfangreichen Hygienekonzept.
Bitte beachten Sie, dass wir von allen Konzertbesucherinnen und -besuchern im Vorfeld die Kontaktdaten aufnehmen müssen.

phaeno (c) Janina Snatzke

Im April erschien das Album „New Standards“ des Trompeters Simon Höfele, auf dem er gemeinsam mit der Pianistin Elisabeth Brauß Werke des 20. Jahrhunderts von Arthur Honegger, Karl Pilss, Georges Enescu und anderen interpretiert. Das Ergebnis: Inspirierende Kammermusik und ein facettenreiches Repertoire, das beide nun im Wolfsburger phaeno auf die Bühne bringen werden. Wie gewohnt führt NDR Kultur Musikredakteur Ludwig Hartmann durch den Abend. Zwischen den Musikstücken sucht er das Gespräch mit Elisabeth Brauß und Simon Höfele und liefert einen ganz besonderen Einblick in ihr Wirken.

Simon Höfele (c) Marco Borggreve
Elisabeth Brauß (c) Monika Lawrenz

Fotos: Gong (Titel) © shutterstock, Simon Kletinitch | Ethel Merhaut © Mato Johannik | Danish String Quartett © Caroline Bittencourt | Münchener Kammerorchester © Florian Ganslmeier | phaeno © Janina Snatzke | Simon Höfele © Marco Borggreve | Elisabeth Brauß © Monika Lawrenz

Wenn Sie diese E-Mail (an: joerg.zi@gmx.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Niedersächsische Sparkassenstiftung
Kirsten Karg 
Schiffgraben 6-8
30159 Hannover
Deutschland

+495113603741
kirsten.karg@svn.de
www.musiktage.de